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06.11.2011, 17:54 Uhr | Harm Adam / Timo Albrecht
Mehrheitsgruppe beweist Handlungsfähigkeit
Wichtige Personalentscheidungen im Gemeinderat

Die neue Bovender Mehrheitsgruppe der Fraktionen von CDU, Bündnis 90/Die Grünen, FWG und Ratsherr Schmidt (FDP) hat im Rahmen der konstituierenden Sitzung des Gemeinderates des Flecken Bovenden ihre Handlungsfähigkeit sowohl in personal- als auch in sachpolitischer Hinsicht bewiesen. Die 16-köpfige Gruppe hat bei allen Entscheidungen einheitlich abgestimmt.
Gruppe im Gemeinderat Bovenden
Bovenden -
So setzten sich die Fraktionsvorsitzenden der CDU und von Bündnis 90/Die Grünen, Harm Adam und Efrosini Bachtsevani-Behmel, bei der Wahl zum 1. bzw. zur 2. stellvertretenden Gemeindebürgermeister(in) gegen die ehemalige SPD-Fraktionsvorsitzende Marianne Stietenroth durch. Da die Entscheidung in geheimer Wahl erfolgte, haben die Wahlen den binnen kurzer Zeit erreichten Zusammenhalt der Gruppenpartner weiter gefestigt. Mit Bedauern nimmt die CDU-Fraktion zur Kenntnis, dass die SPD-Fraktion bei den Wahlen zum 3. stellvertretenden Bürgermeister keinen Kandidaten nominierte, obgleich diese Position neben dem Ratsvorsitz in den Vorgesprächen von Seiten der Gruppe der SPD angeboten worden war.

Zu den Beschlüssen erklärt der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Harm Adam: "Wir haben uns nicht dafür zu rechtfertigen, dass nun mit dem bewährten Beigeordneten Hans Schäfer (FWG) auch der 3. stellvertretende Gemeindebürgermeister von der neuen Mehrheitsgruppe gestellt wird. Unser Angebot an die SPD spiegelte demokratische Gepflogenheiten. Im Flecken Adelebsen ist die rot-grüne Ratsmehrheit unter umgekehrten parteipolitischen Vorzeichen der Bürgermeisterin entsprechend mit der CDU als der grössten Minderheitsfraktion verfahren.

Die Bovender SPD muss noch lernen, ihre Rolle als Minderheitsfraktion zu finden. Entsprechend der Bovender Tradition ist die CDU weiter bereit, der SPD-Ratsfraktion und der Bürgermeisterin Heidrun Bäcker die Hand zu reichen, um Sachpolitik frei von parteipolitischen Zwängen zu gestalten, zumal finanzpolitisch fünf schwere Jahre vor uns liegen."